Workshops

Wenn wir heute Eltern werden, haben wir uns das meist intensiv überlegt, einen guten Zeitpunkt ausgewählt oder ein Kind lange ersehnt. Wir ernähren uns bewusst in der Schwangerschaft, machen Schwangerenyoga, erwägen geburtsvorbereitende Akkupunktur, treffen uns in Pekip-Gruppen, lesen Ratgeber, wie wir vom ersten Tag an unser Baby optimal fördern können. Wir wollen ihm eine beschwerdefreie Kindheit angedeihen lassen, alle Wege sollen ihm offen stehen. In freudiger Erwartung entwickeln wir den Wunsch nach einer glücklichen Familie. Unser Kind wird zu unserem Projekt!

Und dann wird dieses wundervolle Lebewesen geboren; mit seinem ganz eigenen Charakter von Beginn an! Und unsere Vorstellung von Kind und Familie, von Muttersein trifft auf die Wirklichkeit, die jedes unserer Kinder mitbringt.

Als ich Mutter wurde, stellte ich fest, dass mich nichts im Leben so glücklich machte wie mein Kind, dass ich noch nie solch eine Liebe zu einem Menschen verspürt hatte wie zu diesem kleinen Wesen. Zeitgleich schlich sich allerdings auch die Erfahrung ein, dass mich noch nichts so viel Kraft gekostet hatte, so unmittelbar mit meinen Lebensthemen in Verbindung brachte und ich noch nie so müde gewesen war.

Zu Beginn fangen wir einmal an zu erziehen und fast wie automatisch wiederholen wir die Erziehung, die wir selbst erfahren haben oder wir haben uns klar entschieden, es bei den eigenen Kindern anders zu machen – und so erproben wir uns in der gegenteiligen Erziehungshaltung unserer Eltern. Früher oder später kommen wir jedoch an den Punkt, an dem unsere Erziehung mit der Persönlichkeit unserer Kinder, mit unseren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen kollidiert. Und an diesem Punkt geraten wir in große Unsicherheiten, da uns oft Vorbilder aus unserer eigenen Erziehung fehlen.

Wir heutigen Eltern entstammen der Erziehung der 70er, 80er und 90er Jahre. Und unsere Eltern haben ihre Erziehung wiederum von ihren Eltern erfahren und weitergeführt oder eben das Gegenteil gemacht. Ich erlebe sowohl in meinem persönlichen Umfeld, ebenso wie in meiner Arbeit mit Familien, dass Elternschaft und Erziehung seit Jahren im Umbruch sind. Wir wissen, wie wir nicht mehr erziehen wollen: körperliche Züchtigung wurde im Jahr 2000 gesetzlich verboten. Und wir wissen auch, wie wir erziehen wollen: Väter möchten in die Erziehung eingebunden sein, erleben, wie ihre Kinder wachsen und ihnen eigene Werte vermitteln, Zeit mit ihnen verbringen. Die Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 hat diesem Wunsch einen Anschub verliehen. Wir wollen demokratisch erziehen, Kinder wertschätzen. Aber, wie genau funktioniert das? Jeder von uns begeht sein eigenes Neuland, denn die meisten von uns wurden anders erzogen und auch heute existieren in unseren Köpfen, die Vorstellungen unserer Eltern von Respekt und Gehorsam und „guter“ Erziehung. Unsere Kinder sind zu unserem Projekt geworden und damit haben wir auch den Anspruch, dass es gut werden muss! Unsere Erziehung und unsere Kinder und natürlich wir als Eltern!

Und so lesen wir erneut Ratgeber, hören Podcasts, tauschen uns mit anderen Eltern aus, probieren es mal so und dann wieder anders. Worauf wir hierbei seltener vertrauen ist unsere eigene Intuition, unser natürliches Verständnis, was unsere Kinder eigentlich brauchen und wir selbst als Eltern.

In meiner beruflichen Praxis erlebe ich viele Eltern, die am Ende vor allem eines sind: verunsichert und in Sorge um die Entwicklung ihrer Kinder. Erkennst Du Dich wieder?

Wo ist es geblieben, dieses Glück des Anfangs, die Freude, die wir einmal beim Anblick unserer Kinder erlebt haben, unsere eigene Leichtigkeit und Energie?

Und so reifte in mir die Idee, durch Elterncoaching und Workshops Eltern wieder zurück zu ihrer erzieherischen Intuition zu führen.

Erziehungs_Art war geboren!

Meine Vision und Herzensangelegenheit ist es, dass Eltern in ihre eigene Kraft vertrauen, dass sie das Zusammensein mit ihren Kindern wieder als bereichernd und weniger als belastend empfinden, dass sie Sicherheit erfahren und damit zu einer eigenen Haltung finden, dass sie zufrieden mit sich selbst sind, dass sie sich selbst, ihre Kinder und ihre Erziehung wertschätzen.

Welcher Weg führt dorthin? Aus meiner beruflichen wie ganz persönlichen Erfahrung führt der Weg zu unseren Kindern zunächst einmal zu uns selbst und dann weiter zu unseren Kindern. Folgende Fragen leiten uns:

  • Welches Ziel möchte ich mit meiner Erziehung eigentlich erreichen? Wie möchte ich mit meinen Kindern zusammen leben, wie mit ihnen umgehen? Denn um es mit Marc Twain zu sagen: „Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“
  • Welche Saiten bringen meine Kinder in mir zum Klingen? Warum bringen sie mich mit manchen Themen so an meine Grenzen?
  • Welche Erziehung habe ich selbst erlebt? Wie habe ich mich als Kind gefühlt? Welche Glaubenssätze habe ich aus meiner Erziehung übernommen?
  • Welche Bedürfnisse haben meine Kinder? Welche Bedürfnisse habe ich? Und wie lässt sich das eine und das andere wertschätzen?

Erziehungs_Art verbindet Erkenntnisse aus Psychologie, Neurowissenschaft und Pädagogik mit kunsttherapeutischen Übungen, Selbsterfahrung und Selbstführsorge. Erziehungs_Art vereint die Fülle meiner langjährigen beruflichen Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Familien und nicht zuletzt mit meinen eigenen Kindern. Deine individuelle Begleitung ist mir eine Herzensangelegenheit. Denn es geht darum, dass Du Deinen eigenen Weg im Prozess des Elterncoachings findest!

Besuche meinen Elternworkshop und finde Deinen individuellen Weg zu mehr Gelassenheit mit Dir und Deinen Kindern!

Ich freue mich auf Dich!

Deine Steffi